“Architecture of Dance – New Choreography and Music Festival”

Trikot und Skulptur

Peter Martins MirageBallettkostüm und Tanz-Szenerie als harmonisches Ensemble: Zum 50. Geburtstag des Lincoln Center of the Performing Arts in New York arbeiteten die Choreografen des New York City Ballets mit dem Architekten Santiago Calatrava zusammen. Daraus sind in diesem Sommer wundervolle Bühnendarbietungen unter dem Namen „Architecture of Dance – New Choreography and Music Festival“ entstanden.

Tanz ist Bewegung und das Ballett wird bezeichnet als die feinste Art unter den Künsten. Architektur ist dagegen permanent. Santiago Calatrava versucht aber in jedem seiner Projekte, der Architektur den Anschein einer Bewegung zu verleihen. Seine Bühnenbilder für die verschiedenen Ballettaufführungen bezeichnet er als „Szenografie“. In diesem Beispiel der Aufführung „Mirage“ von Peter Martins hängt Calatravas Skulptur über den Tänzern. Die Linien bestimmen nicht nur das architektonische Gebilde, sondern finden sich auch auf den Trikots der beiden Darsteller. Die Farben sind stimmig: das dramatische Grau und Schwarz erzeugt eine etwas melancholische Stimmung. Die Akteure strecken ihre Beine weit von sich fort – genauso klafft auch die Bühnenkunst auseinander. Die Kostüme sind nur ein Hauch von Kleidung. Eng anliegend, besonders leicht. Der Rock der Ballerina schwingt locker bei jeder Bewegung mit. Genauso wirkt das Bühnenbild. Ein gewichtsloses Etwas, das im Raum schwebt.

[Bild: ©Paul Kolnik]

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