Wachsende Pyramide

BIG`s 625 West 57th Street New York1

New York ist bereit für neue Wohnideen, fand Bjarke Ingels, als er seine Pyramide für 625 West 57th Street zu Papier brachte: „This is the country that invented surf and turf! To put a lobster on a steak—any French chef would tell you that’s a crime.”w57-image-by-big-04_original.jpg

Man muss sich also nicht immer an alle Regeln halten. So hielt sich Bjarke Ingels beim Entwerfen immer wieder den Mix in der Haute Cuisine vor Augen und transportierte die gewagte These in sein Gebäudekonzept. Und so wurde 625 West 57th Street zum architektonischen Hybrid: Eine Mischung aus europäischer Blockbebauung mit Grünfläche im Inneren trifft auf typisches New Yorker Hochhaus mit Podiumlevel. Von außen erinnert die Formgebung stark an eine Pyramide, die mittlerweile Geschoss für Geschoss anwächst. Die ungewöhnliche Gestaltung schafft die harmonische Verbindung zwischen den niedrigen Häusern von Hell`s Kitchen und den sich dahinter aufreihenden Türmen von Riverside South. Zum Hudson River fällt der 43-geschossige Wohnblock ab, sodass alle Bewohner von ihren Balkonen den Blick auf das Wasser genießen können.3456

709 Apartments türmt Bjarke Ingels in der Pyramide, hauptsächlich Studios und Wohnungen mit nur einem Schlafzimmer. In der Mitte befindet sich eine Art Miniature-Central-Park für die Bewohner und zusätzlich dazu gibt es für die schlechten Tage auch noch einen großzügigen Indoor-Park im Gebäude. Genauso wie Swimmingpool, Basketballcourt und Golf-Simulator – Bjarke Ingels hat an alle Sportmöglichkeiten gedacht. Glückliche Pyramidenbewohner.789

[Bilder: © BIG, Bjarke Ingels, Copenhagen]

Wohnen mit Königsblick auf New York

Umbau des Woolworth BuildingWoolworth Building_Copyright Stefan Georgi

Vor ein paar Tagen wurden die aktuellen Preise für die neuen Wohnungen in der ehemaligen Woolworth Konzernzentrale am Broadway veröffentlicht. Atemberaubend hoch, so teuer wie nie in New York, aber auch nicht verwunderlich für ein Leben in einer der wichtigsten Architekturikonen der Stadt. 110 Millionen US Dollar, dieser Listenpreis wurde für die obere Turmspitze bestätigt – dafür erwirbt der Käufer ein Wohnvergnügen auf 870 qm plus 50 qm Außenfläche. „The Pinnacle“, so heißt dieser Gipfel des Woolworth Building treffend: Ein Zuhause, das sich von der 50. bis zur 58. Etage erstreckt mit drei Geschossen zum Wohnen, Dinieren und Schlafen, sowie einer Kuppel, in der sich die Bibliothek und eine eigene Aussichtsplattform befindet. Von hier genießt man den berühmten „Königsblick“ auf die Stadt.

„Wie hoch kann New York in den Himmel klettern?“, fragte eine New Yorker Tageszeitung 1913, dem Jahr, in dem das Woolworth Building feierlich eröffnet wurde mit 80.000 Glühbirnen, die das Hochhaus erleuchten ließen. Von da ab konnte jedermann den besagten Königsblick genießen. Für 50 Cent durften Zahlungswillige auf die Aussichtsplattform hochfahren und einmal auf New York runterschauen.Woolworth Building_Copyright Gilmar Mattos

Seine Konzernzentrale ließ Franklin Winfield Woolworth vom Architekten Cass Gilbert erbauen. Der Standort – 2 Park Place/233 Broadway – war mit Bedacht gewählt. Hier schlug das Herz der Stadt, das neue Rathaus war gerade erbaut und hier lag die „Newspaper Row“, der Straßenabschnitt mit den Redaktionen aller wichtigen Zeitungen. Mr. Woolworth errichtete sich ein Wahrzeichen, mit 242 Metern und erstmals über 50 Stockwerken wurde sein Gebäude das höchste der Stadt und blieb es, bis in den 30ern das Chrysler Building den Titel bekam. Heute, 101 Jahre später, ist die Höhe für das Woolworth Building nicht mehr ausschlaggebend. Verglichen mit dem Burj Khalifa in Dubai wirkt es sogar klein – das Woolworth Building würde drei Mal in den höchsten Turm Dubais passen. Von Überfluss darf aber auch aus heutiger Sicht noch gesprochen werden. Kuriose Fassadendetails sind das Kennzeichen des Gebäudes: Fledermäuse, Fratzen und Fabelwesen. Das pyramidale Dach, vier Türme, Strebepfeiler und Zinnen zieren den Art-déco-Bau. Auch die Ausstattung im Innern ist prachtvoll mit Reliefs, Wandbildern, Intarsien und Mosaiken.woolworth-penthouse-floor-plan-682x1024

13,5 Millionen US Dollar kostete der Prunkbau 1913 – eine Summe, die Franklin Winfield Woolworth damals in bar bezahlte. Als „König der Fünf-Cent-Läden“ war dieses kein Problem für ihn. Bleibt abzuwarten, ob der neue Käufer des „Pinnacle“ Penthouses das Geld auch in bar bezahlt. Es ist ja auch nicht nur die Turmspitze zu haben. Alchemy Properties planen die 30 obersten Stockwerke zu Luxuswohnungen um für sage und schreibe 150 Millionen US Dollar, also dem Elffachen des Baupreises.

[via: 6sqft.com; Bilder von oben nach unten: © Flickr/Stefan Georgi; © Flickr/Gilmar Mattos; floor plans of „The Pinnacle“: © The Real Deal]

Wohnkultur von Tadao Ando für Nolita

152 Elizabeth Street, New York152_Elizabeth_tadao_Ando_01

An der Ecke Elizabeth / Kenmare Street setzt der japanische Stararchitekt Tadao Ando ein Zeichen: Anstelle der ehemaligen Garage wird ein siebenstöckiges Wohngebäude entstehen, das nur acht äußerst exklusive Apartments beinhaltet.  So klein es scheint, wird das Projekt doch das erste richtig große Bauvorhaben des japanischen Architekten in der amerikanischen Stadt, die niemals schläft.152_Elizabeth_tadao_Ando_02

Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Nolita, ein Viertel, dass in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zog. Coole Bars und ausgefallene Boutiquen befinden sich hier inmitten der immer noch währenden industriellen Atmosphäre, die Nolita seinen eigensinnigen Charakter verleiht.  An dieses Merkmal knüpft auch die Architektur von Tadao Ando an: mit einem Materialmix von Ortbeton, verzinktem Stahl und großen Glasflächen. Industrieflair, gepaart mit moderner Architektur. Die acht Apartments des Wohngebäudes werden über Flächen von 180 bis 460 qm mit zwei bis fünf Schlafzimmern verfügen. Eine große Dachterrasse mit Pool bietet atemberaubende Ausblicke auf das umliegende Viertel. Außerdem heißt es, dass das Interiordesign von Gabellini Sheppard Associates maßgeschneidert wird. Das erwarten die Bewohner einer solch hochpreisigen Immobilie sicherlich auch. Denn schon heute gilt das Gebäude, das 2016 fertiggestellt werden soll, als „super fancy“.

Wer ein Apartment kaufen möchte, hat noch etwas Bedenkzeit. Ab Anfang 2015 wird der Immobilienentwickler Sumaida + Khurana den Verkauf starten und ohne Zweifel, die Apartments werden wieder heiß begehrt sein.

[via: ny.curbed.com]

Sky Vault

MVRDV gestaltet Duplex von Annabelle Selldorf Architects um

249002-74462-RYAN-SUNSET-webExperimente, Kreativität und eine originelle Lösung – das sind die Markenzeichen der holländischen Architekten von MVRDV. Diese Woche wurde ihre neue Duplex-Wohnung in New York vorgestellt – quasi ein Architektenhaus-im-Architektenhaus. Denn MVRDV designen in den nächsten Monaten ein Apartment um, das sich im „200 11th Avenue“ Wohnkomplex befindet – ein Gebäude, das erst 2010 von Annabelle Selldorf Architects fertiggestellt wurde. Annabelle Selldorf hat mit diesem Wohnhochhaus den Bauboom weiterer Wohnkomplexe im Stadtteil West Chelsea angeregt. In erster Linie ist das Gebäude jedoch bekannt geworden über die außergewöhnlichen Sky Garages – ein Autoaufzug, der den Bewohnern das Parken im Apartment erlaubt.249001-407130-200-11th,-PH1-Sky-Vault-web249008-749276-LivingRoom_200-11th_FI_09-06-13-web.249007-231320-BedRoom_200-11th_FI_09-06-13-web249193-156137-Car Garage
MVRDV gaben dem Duplex-Apartment in der 12. und 13. Etage noch ein weiteres Merkmal, zusätzlich zur ungewöhnlichen Garage. Der Bewohner wird sich nicht nur dem Himmel ein Stückchen näher fühlen, wenn er im Auto sitzend über den Aufzug in seine Wohnung befördert wird. MVRDV entwarfen im umgestalteten Apartment ein sogenanntes „Sky Vault“. Die Architekten sehen die Treppe als Herzstück des Raumes, das nicht nur verbindendes Element ist, sondern ein horizontales Zimmer. Umschlossen von gläsernen Treppenbrüstungen und Ausstellungsregalen leitet die Treppe vom unteren auf die obere Ebene. Und daneben genießt der zukünftige Bewohner noch Panoramaausblicke auf den Hudson River und die Skyline von Manhattan.

[© MVRDV, via: nestseekers.com]

 

Labelarchitektur. Neuerdings bezugsfertig.

Außen und Innen vom Allround-Architekten

cast-iron-1Auf dem amerikanischen Wohnungsmarkt hat sich ein neuer Trend durchgesetzt, vorgegeben von namhaften Architekten: Es geht nicht mehr nur um die Gestaltung der Gebäudehülle, sondern die Architekten übernehmen auch das komplette Innenraumdesign. Alles aus einer Hand. So zeichnet sich Pritzker-Preisträger Shigeru Ban beim Umbauprojekt „Cast Iron Houses“ im New Yorker Stadtteil TriBeca verantwortlich für das gesamte neue Erscheinungsbild des 132-jährigen Gebäudes: von der äußeren Gestaltung, der Materialwahl und Raumaufteilung bis ins kleinste Detail der Wohnungseinrichtung. Mit Möbeln und allem, was man so erwartet, um sich wohlzufühlen im eigenen Zuhause. Vollkommen bezugsfertig. cast-iron-2

cast-iron-2aSo entsteht ein perfekt abgestimmtes Konzept – aus Designerhand. Sicher sind diese Konzepte erst einmal nur für die spezielle Klientel des hochpreisigen Wohnungsmarkts bestimmt. Beim Bauvorhaben „50 UN Plaza“ übernimmt Norman Foster alle Leistungen, außen wie innen. unplaza

„56 Leonard Street“ von Herzog & de Meuron oder „The Soori“ von SCDA Architects folgen der gleichen Vision. Auch Annabelle Selldorf entwarf die Architektur und Innenarchitektur beim Projekt „10 Bond Street“. Die Vermarktung läuft derzeit an.

10-bondSicher ist, dass diese Konzepte auch ein durchdachtes Marketingtool sind. Käufer geben in den Weltmetropolen mehr Geld aus für Wohnungen vom Stararchitekten – teilweise gelten diese Wohnungen sogar als „trophy-apartments“. Wie vor 10 Jahren, als die Wohnungen in Richard Meiers Glastürmen an der New Yorker Perry Street fertig wurden. Damals gab es allerdings nur die Hülle. Das Apartment in den Glastürmen war für die teilweise weltbekannten Käufer genug, mehr Service wurde nicht erwartet. Nach dem Kauf fing dann allerdings erst der richtige Stress an. Denn wie richtet man eine Wohnung ein, die sich am offenen Raumkonzept orientiert und von Glaswänden rundherum umschlossen ist – und damit sinnbildlich keinen Schutz nach außen bietet? Dann kamen namhafte Innenarchitekten ins Spiel, die Wohnungen wurden eingerichtet, teils den Ansprüchen des Käufers entsprechend umgebaut – und damit war der Käufer noch ein bisschen mehr Geld los. Genau hier sehen die Investoren den Vorteil. Architektur und Innenraum gut durchdacht von einem einzigen Talent – das spart auch Kosten ein. Und dieser Trend steht für außergewöhnliche Werte. Für den Architekten bedeutet es, endlich mal sagen zu können, dass das Gebäude ganz im Sinne seiner eigenen Idee ausgeführt wurde – von Kopf bis Fuß, sozusagen.

[Bilder von oben:
1. – 3. : Cast Iron House, Shigeru Ban: designboom.com & inhabitat.com, robbreport.com;
4. : 50 UN Plaza, Norman Foster: nycpenthouses.com;
5. : 10 Bond Street, Annabelle Selldorf: skdevelopment.com ]

New Yorks Low Line

Ein Park unter der Erde

New Yorks Low LineNew Yorks High Line soll eine kleine Schwester bekommen. Allerdings bleibt diese erstmal unsichtbar – denn das Projekt „Low Line“ beschreibt einen neuen Park unterhalb der Straßen von Manhattan. Genauer gesagt soll die Lower East Side aufgewertet werden mit einer unterirdischen Grünfläche. Verantwortlich für die Idee sind die amerikanischen Architekten James Ramsey und Dan Barasch. Gerade eine Stadt wie New York braucht Erholungsflächen. Auf der Lower East Side sind diese bisher aber selten anzufinden. Der Central Park und die High Line sind nicht in unmittelbarer Nähe und das strenge Straßenraster der Großstadt lässt fast keinen Platz frei für eine Grünfläche. Dafür bietet ein altes, stillgelegtes Straßenbahnterminal bestes Potenzial zur Umnutzung in einen öffentlichen Raum. Unterhalb der Delancey Street fuhr zwischen 1903 und 1948 eine Tram vom Essex Street Trolley Terminal über die Williamsburg Bridge. Heute ist eine Brachfläche geblieben, die mit Kopfsteinpflaster, alten Schienen, massiven Eisenstützen und gewölbten, über 6 Meter hohen Decken an den Charme der vergangenen Tage erinnert. Ein Areal, das circa 6.000 qm groß ist – fast so groß wie der private Gramercy Park, der nur direkten Anwohnern Zugang gewährt (die im Besitz eines Schlüssels sind, für den ein jährlicher Beitrag gezahlt werden muss).

The Low Line soll eine Erholungsfläche für jedermann werden. Und für jede Jahreszeit. Denn wenn man im Winter ungern über die High Line geht, oder bei Regen den Central Park lieber meidet, bietet New Yorks Low Line Schutz und Erholung. Um einen Tageslichteinfall unter der Erde zu ermöglichen, arbeiten die Architekten derzeit an sogenannten Mock-ups. Die Versuchsmodelle zeigen eine innovative Idee der beiden Amerikaner: Lichtkollektoren sammeln das Sonnenlicht über der Oberfläche, konzentrieren es und leiten es in den Untergrund hinab, wo das Licht über mehrere, in der Decke befindlichen Verteilerschalen, zerstreut wird. Die Lichtenergie reicht sogar für die natürliche Fotosynthese – Gräser, Pflanzen und Bäume werden New Yorks zukünftige Low Line bewachsen.

Low Line TechnologyDamit das Projekt nicht nur ein Traumgarten auf dem Papier bleibt, brauchen die Entwickler Unterstützung in Form von Spenden. Um die Investoren und Entscheider von dem Projekt zu überzeugen, entwickeln James Ramsey und Dan Barasch zur Zeit eine Mini-Low Line, eine Installation in Originalgröße. Für die Finanzierung werden 100.000 Dollar benötigt, und zwar bis zum 6. April. Spenden kann jeder. Und je höher der Betrag, desto höher fällt auch das Dankeschön der Entwickler aus. Weitere Informationen unter: kickstarter.com.

Video: http://www.kickstarter.com/projects/855802805/lowline-an-underground-park-on-nycs-lower-east-sid/widget/video.html

[Video und Bilder: © James Ramsey & Dan Barasch]

Accessoire-Räume für New Yorks Wohnungsmarkt

Das Phänomen „Studio plus“

Wohnungsmarkt New YorkNew York ist erfinderisch, wenn es darum geht, die gammeligsten, kleinsten Löcher als schöne Wohnungen zu verkaufen. Die Immobilienseiten benutzen Wörter wie „cozy“ (gemütlich) – also winzig, oder „quiet“ (ruhig) – somit eine dunkle Hinterkammer. Oder auch „flexible“ (anpassungsfähig) – wenn die Wohnung eine Ecknische z.B. für den Kleiderschrank bietet. Neuerdings gibt es ein neues Wort für alle leidgeplagten New Yorker Wohnungsinteressenten: den „Rec-Room“, einen sogenannten „Accessory Room“.

Entstanden ist die Idee, weil im Zuge von Umnutzungen und Sanierungen von traditionellen New Yorker Brownstone-Gebäuden oder Pre-War-Häusern aufgefallen ist, wieviele Räume in den Kellern dieser alten Gebäude ungenutzt sind. Da Wohnraum überteuert ist, aber jeder so viele Quadratmeter wir nur möglich sein Eigen nennen möchte, gibt es nun die Erdgeschosswohnungen mit dem „Accessory Room“ im Kellergeschoss. Dieser ist verhältnismäßig günstig zu haben, gibt den kleinen (und bisher äußerst unbeliebten) Studiowohnungen in den Erdgeschossen zusätzlichen Platz, und bietet oft sogar Zugang zu einem eigenen kleinen Gartenanteil – ein seltenes Gut in der Großstadt. 174 Jackson Street ist z.B. ein solches Gebäude, dass die Accessoire-Räume zu den Erdgeschosswohnungen anbietet.Grundriss Accessoire Raum

Die Makler dürfen den Extraraum im Untergeschoss jedoch nicht als Schlafraum bezeichnen, dieses verbietet das Gesetz, denn in früheren Zeiten brachten Grundstücksbesitzer so viele Menschen wie möglich auf engstem Raum in Armenvierteln New Yorks unter, bis sich Krankheiten ausbreiteten. Auch ein großes Badezimmer mit Badewanne ist im Keller verboten. Nun muss sich der Wohnungskäufer also entscheiden: einen günstigen Extraraum, in dem er aber nicht alles machen darf, oder eben doch ein paar Etagen nach oben ziehen und direkt die Zwei-Zimmerwohnung mit Balkon kaufen. Wenn er dafür das Kleingeld hat.

[Bilder: 174 Jackson Square; via: nytimes.com („Rec Room is the new way to expand an apartment“ by Diane Cardwell)]